Der Zuständigkeitsfinder für Hessen: Was erledige ich wo?

Leistungen A-Z

Grundsicherung für Arbeitsuchende (Arbeitslosengeld II / Hartz IV)

Leistungsbeschreibung

Langzeitarbeitslose Menschen, die ihren Lebensunterhalt, ihre Eingliederung in Arbeit und den Lebensunterhalt der mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen (insbesondere unverheiratete Kinder unter 25 Jahren, Eltern, Ehe- und Lebenspartner, Partner in nichtehelichen Lebensgemeinschaften) nicht oder nicht vollständig aus eigener Erwerbstätigkeit und eigenem Vermögen bestreiten können und die erforderliche Hilfe auch nicht von anderen (insbesondere Angehörigen oder anderen Sozialleistungsträgern) erhalten, können Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) beziehen. Als Leistungen können Geldleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts einschließlich der angemessenen Wohnkosten und Leistungen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt erbracht werden.
Personen, die einer nicht vollständig Existenz sichernden Tätigkeit nachgehen, können ebenfalls (aufstockende) Leistungen nach dem SGB II erhalten.

Für nicht erwerbsfähige Angehörige (insbesondere Kinder), die mit einem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in einer Bedarfsgemeinschaft leben, können Geldleistungen erbracht werden.

An wen muss ich mich wenden?

An das  für die Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) zuständigeJobcenter Ihres Landkreises oder Ihrer Kreisfreien Stadt. Diese Stelle ist entweder allein für alle Anliegen zuständig (kommunales Jobcenter/Optionskommune) oder  als gemeinsame Einrichtung (von Kommune und Arbeitsagentur) Ansprechpartner.

Um die zuständige Stelle für Ihren Ort zu finden, geben Sie bitte im oberen Ortssuchfeld Ihren Gemeindenamen an. » zur Ortssuche

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Leistungen der Grundsicherung werden nur auf Antrag erbracht. Leistungen stehen daher erst ab Antragstellung zu. Der Antrag auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts wirkt jedoch auf den ersten des Monats zurück.. Die Grundsicherungsleistung wird regelmäßig für 6 Monate bewilligt und dann überprüft.

Ändern sich im Bewilligungszeitraum die persönlichen oder finanziellen Verhältnisse, sind die Änderungen umgehend mitzuteilen. Entfällt oder verringert sich der Hilfebedarf, werden die Leistungen entsprechend verringert oder eingestellt. Erhöhte Leistungen werden frühestens vom Ersten des Monats gezahlt, in dem die Änderungsmitteilung erfolgt ist. Deshalb ist es unbedingt erforderlich, alle Änderungen, die zur Erhöhung oder auch zur Verringerung des Hilfebedarfs führen können, sofort mitzuteilen.

Rechtsgrundlage

Sozialgesetzbuch – Zweites Buch (SGB II)

 

Was sollte ich noch wissen?

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten des "Bundesministeriums für Arbeit und Soziales".

Fachlich freigegeben durch

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Fachlich freigegeben am

03.08.2015